Beraunit

2021 s.p.[1]

Beraunit
Beraunit
Beraunit aus der Mark Mine, Essershausen, Weilburg, Kreis Wetzlar, Hessen
Allgemeines und Klassifikation
IMA-Nummer

2021 s.p.[1]

IMA-Symbol

Bru[2]

Andere Namen

Eleonorit (Oxiberaunit)

Chemische Formel
  • Fe3+6(PO4)4O(OH)4(H2O)4·2H2O[1]
  • Fe2+Fe3+5[(OH)5|(PO4)4]·6H2O[3]
  • Fe2+Fe3+5[(OH)5|(PO4)4]·6H2O[4]
Mineralklasse
(und ggf. Abteilung)
Phosphate, Arsenate und Vanadate
System-Nummer nach
Strunz (8. Aufl.)
Lapis-Systematik
(nach Strunz und Weiß)
Strunz (9. Aufl.)
Dana

VII/D.05
VII/D.11-070[3]

8.DC.27
42.11.16.01
Ähnliche Minerale Kakoxen
Kristallographische Daten
Kristallsystem Monoklin
Kristallklasse; Symbol monoklin-prismatisch; 2/m
Raumgruppe C2/c (Nr. 15)Vorlage:Raumgruppe/15
Gitterparameter a = 20,95 Å; b = 5,17 Å; c = 19,27 Å
β = 93,3°°[4]
Formeleinheiten Z = 4[4]
Zwillingsbildung Durchdringungszwillinge nach {100}
Physikalische Eigenschaften
Mohshärte 3 bis 4
Dichte (g/cm3) gemessen: 2,8 bis 3,08; berechnet: 2,894
Spaltbarkeit gut nach {100}
Bruch; Tenazität spröde
Farbe mattes Grün bis grünbraun, rotbraun, blutrot
Strichfarbe trübes Olivgrün wenn frisch, gelbbraun wenn oxidiert[5]
Transparenz durchscheinend
Glanz Glasglanz, Harzglanz, Perlglanz an Spaltstellen[5]
Kristalloptik
Brechungsindizes nα = 1,707 bis 1,775[5]
nβ = 1,735 bis 1,786[5]
nγ = 1,738 bis 1,820[5]
Doppelbrechung δ = 0,031 bis 0,045[6]
Optischer Charakter zweiachsig positiv[6]
Achsenwinkel 2V = gemessen: 30° bis 60°; berechnet: 66°[6]
Weitere Eigenschaften
Chemisches Verhalten löslich in Säuren[7]

Beraunit ist ein eher selten vorkommendes Mineral der Mineralklasse der Phosphate, Arsenate und Vanadate mit der chemischen Zusammensetzung Fe2+Fe3+5[(OH)5|(PO4)4]·6H2O[4] und ist damit chemisch gesehen ein wasserhaltiges Eisen-Phosphat mit zusätzlichen Hydroxidionen.

Beraunit kristallisiert im monoklinen Kristallsystem und entwickelt meist tafelige Kristalle von bis zu einem Zentimeter Größe. Zudem kann er grobe Nadeln in Mineral-Aggregaten ausbilden.[5]

Mit einer Mohshärte von 3 bis 4 gehört der Beraunit zu den weichen bis mittelharten Mineralen.

Etymologie und Geschichte

Erstmals entdeckt wurde Beraunit in Mineralproben aus der Grube Hrbek bei Svatá Dobrotivá (deutsch: St. Benigna) im Okres Beroun (deutsch: Beraun) im heutigen Tschechien. Die Analyse und Erstbeschreibung erfolgte 1841 durch August Breithaupt in seinem Vollständiges Handbuch der Mineralogie, wo er auch die Mithilfe von Carl Friedrich Plattner bei der Analyse lobend erwähnte.[8]

1949 wurde das Mineral von Clifford Frondel genauer untersucht. Er untersuchte die chemische Zusammensetzung und kam auf eine Formel zwischen Fe3+5[(PO4)3|(OH)6]·21/4H2O und Fe2+Fe3+4[(PO4)3|(OH)5]·21/2H2O.[9] Aktuell gilt die Formel Fe3+6(PO4)4O(OH)4(H2O)4·2H2O[1] womit Beraunit wesentlich mehr Kristallwasser enthält, als von Frondel angenommen wurde.

Ein bereits 1877 von August Nies erstbeschriebenes und nach dessen Typlokalität, der Grube Eleonore bei Gießen, benannte Mineral Eleonorit wurde nach einer Neubeschreibung zur Validierung durch Nikita V. Chukanov, Sergey M. Aksenov, Ramiza K. Rastsvetaeva, Christof Schäfer, Igor V. Pekov, Dmitriy I. Belakovskiy, Ricardo Scholz, Luiz C. A. de Oliveira und Sergey N. Britvin (publiziert 2017)[10] zunächst von der International Mineralogical Association anerkannt (interne Eingangsnummer der IMA: 2015-003[11]). 2021 konnte allerdings nachgewiesen werden, dass Eleonorit mit Beraunit identisch ist. Zudem wurde neben der Diskreditierung von Eleonorit auch die Neudefinition von Beraunit beantragt (IMA 21-D).[12][13] Beraunit wird seitdem in der „Liste der Minerale und Mineralnamen“ der IMA unter der Summenanerkennung 2021 s.p. (special procedure) geführt.[1]

Das Typmaterial von Beraunit wird in der Mineralogischen Sammlung der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TU-BA) unter der Inventarnummer 21359 aufbewahrt.[14][15]

Klassifikation

In der veralteten 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Beraunit zur Mineralklasse der „Phosphate, Arsenate, Vanadate“ und dort zur Abteilung „Wasserhaltige Phosphate, Arsenate und Vanadate mit fremden Anionen“, wo er gemeinsam mit Bermanit, Destinezit, Diadochit, Kakoxen, Kryzhanovskit, Pitticit, Strunzit und Tinticit in der „Strunzit-Beraunit-Gruppe“ mit der Systemnummer VII/D.05 steht.

In der zuletzt 2018 überarbeiteten Lapis-Systematik nach Stefan Weiß, die formal auf der alten Systematik von Karl Hugo Strunz in der 8. Auflage basiert, erhielt das Mineral die System- und Mineralnummer VII/D.11-070. Dies entspricht der Klasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“ und dort der Abteilung „Wasserhaltige Phosphate, mit fremden Anionen“, wo Beraunit zusammen mit Bermanit, Burangait, Dufrénit, Eleonorit (D), Ercitit, Ferristrunzit, Ferrostrunzit, Gayit, Gormanit, Kakoxen, Kamarizait, Kayrobertsonit, Kidwellit, Laubmannit (D), Matioliit, Metavivianit, Meurigit-K, Meurigit-Na, Natrodufrénit, Phosphofibrit, Souzalith, Strunzit, Tinticit, Zincoberaunit und Zincostrunzit eine unbenannte Gruppe mit der Systemnummer VII/D.11 bildet.[3]

Die von der International Mineralogical Association (IMA) zuletzt 2009 aktualisierte[16] 9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik ordnet den Beraunit in die Klasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“ und dort in die Abteilung „Phosphate usw. mit zusätzlichen Anionen; mit H2O“ ein. Hier ist das Mineral in der Unterabteilung „Mit ausschließlich mittelgroßen Kationen; (OH usw.) : RO4 = 1 : 1 und < 2 : 1“ zu finden, wo es als einziges Mitglied eine unbenannte Gruppe mit der Systemnummer 8.DC.27 bildet.

In der vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchlichen und zuletzt 1997 veröffentlichten Systematik der Minerale nach Dana hat Beraunit die System- und Mineralnummer 42.11.16.01. Das entspricht der Klasse der „Phosphate, Arsenate und Vanadate“ und dort der Abteilung „Wasserhaltige Phosphate, Arsenate und Vanadate mit Hydroxyl oder Halogen“. Hier findet er sich als einziges Mitglied in einer unbenannten Gruppe mit der Systemnummer 42.11.16.[17]

Kristallstruktur

Beraunit kristallisiert monoklin in der Raumgruppe C2/c (Raumgruppen-Nr. 15)Vorlage:Raumgruppe/15 mit den Gitterparametern a = 20,943 Å, b = 5,129 Å, c = 19,213 und Å, β = 93,67° sowie 4 Formeleinheiten pro Elementarzelle.[6]

Die Eisenatome sind in der Gitterstruktur sechsfach koordiniert. Die Phosphatanionen ([PO4]3−) bilden Tetraeder.[7]

Eigenschaften

Beraunit ist gut löslich in Säuren.[7]

Bildung und Fundorte

Beraunit kommt in Spuren in Eisenerz vor, zudem in Lehm und Sand. Er ist ein Sekundärmineral zu Triphylin. Beraunit bildet Paragenesen mit Vivianit, Dufrénit, Rockbridgeit, Wavellit, Ferristrunzit, Frondelit, Hureaulith, Mitridatit, Stewartit, Laueit, Leukophosphit, Triphylin und Limonit.[5]

Als relativ seltene Mineralbildung kann Beraunit an verschiedenen Fundorten zum Teil zwar reichlich vorhanden sein, insgesamt ist er aber wenig verbreitet. Weltweit sind bisher rund 160 Fundstellen dokumentiert.[18]

Die Typlokalität liegt Tschechien im Kreis Beroun und dort in St. Benigna (Svatá Dobrotivá) in der „Hrbek Mine“. Weitere Fundorte in Tschechien sind Kutterberg (Kutná Hora). In der Region Karlovy Vary gibt es in Krásno nad Teplou (Schönfeld) einen Fundort, sowie zwei Fundorte in der Region Pilsen. In der Region Vysočina gibt es ebenfalls einen Fundort.[19]

In Deutschland gibt es ungefähr 25 Fundorte. In Baden-Württemberg gibt es einen Fundort in Wolfach im Schwarzwald. In Bayern gibt es viele Fundorte, die meisten davon in der Oberpfalz (in den Gemeinden Auerbach, Pleystein, Plößberg und Waidhaus), einen gibt es in Bayern jedoch in der Region Niederbayern in Rabenstein. In Hessen gibt es im Kreis Wetzlar in Rodheim-Bieber, in Waldgirmes und in Weilburg Fundorte. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Fundstelle im Sauerland in Uentrop (Stadt Arnsberg), und im Wuppertal bei Schloss Aprath. In Sachsen gibt es einen Fundort im Erzgebirge bei Annaberg-Buchholz, sowie zwei Fundorte in Görlitz in der Oberlausitz und einen Fundort in Auerbach im Vogtland. In Schleswig-Holstein gibt es einen Fundort in Joldelund. In Thüringen gibt es einen Fundort im Harz und einen im Vogtland.[19]

In Österreich fand sich das Mineral bisher nur in der Steiermark am Erzberg bei Eisenerz, am Brandberg bei Sankt Peter-Freienstein und im ehemaligen Quarzsteinbruch Ebenlecker (auch Ebenlöcker) bei Herzogberg. Eine weitere als Grießleiten bezeichnete Fundstelle bei Nonnersdorf in der Gemeinde Maria Laach am Jauerling in Niederösterreich gilt bisher als fraglich bzw. nicht gesichert.[19]

Der bisher einzige bekannte Fundort in der Schweiz liegt im Valle di Ponte (auch Ponte Valley) nahe Brissago im Kanton Tessin.[19]

Weitere Fundorte liegen unter anderem in Australien, Belgien, Brasilien, Frankreich, Irland, Italien, Japan, Kamerun, Mali, Marokko, Niederlande, Portugal, Russland, Spanien, Schweden, Tschechien, Ungarn, im Vereinigten Königreich in England und in den US-Bundesstaaten Alabama, Arizona, Arkansas, Connecticut, Florida, Georgia, Indiana, Maine, Montana, Nevada, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, North Carolina, Pennsylvania, South Carolina, South Dakota und Tennessee.[19]

Siehe auch

Literatur

  • Yvonne Marzoni Fecia Cossato, Paolo Orlandi, Marco Pasero: Manganese-bearing beraunite from Mangualde, Portugal: mineral data and structure refinement. In: The Canadian Mineralogist. Band 27, Nr. 3, 1989, S. 441–446 (rruff.net [PDF; 684 kB; abgerufen am 4. August 2026]).
  • Paul B. Moore, Anthony R. Kampf: Beraunite: Refinement, comparative crystal chemistry, and selected bond valences. In: Zeitschrift für Kristallographie. Band 201, 1992, S. 263–263, doi:10.1524/zkri.1992.201.3-4.263 (Digitalisat als Downloadlink verfügbar bei researchgate.net [abgerufen am 23. April 2018]).
Commons: Beraunite – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. a b c d Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: The New IMA List of Minerals – A Work in Progress – Updated: July 2026. (PDF; 3,2 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Marco Pasero, Juli 2026, abgerufen am 4. August 2026 (englisch).
  2. Laurence N. Warr: IMA–CNMNC approved mineral symbols. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 291–320, doi:10.1180/mgm.2021.43 (englisch, cambridge.org [PDF; 351 kB; abgerufen am 4. August 2026]).
  3. a b c Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. Alle Mineralien von A – Z und ihre Eigenschaften. Stand 03/2018. 7., vollkommen neu bearbeitete und ergänzte Auflage. Weise, München 2018, ISBN 978-3-921656-83-9.
  4. a b c Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. Chemical-structural Mineral Classification System. 9. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 2001, ISBN 3-510-65188-X, S. 499 (englisch).
  5. a b c d e f g Beraunite. In: John W. Anthony, Richard A. Bideaux, Kenneth W. Bladh, Monte C. Nichols (Hrsg.): Handbook of Mineralogy, Mineralogical Society of America. 2001 (englisch, handbookofmineralogy.org [PDF; 54 kB; abgerufen am 4. August 2026]).
  6. a b c d Beraunite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 4. August 2026 (englisch).
  7. a b c Beraunit. In: Mineralienatlas Lexikon. Geolitho Stiftung, abgerufen am 4. August 2026.
  8. August Breithaupt: Beraunit. In: Vollständiges Handbuch der Mineralogie. 1841, S. 156 (online verfügbar bei archive.org – Internet Archive [abgerufen am 4. August 2026]).
  9. Clifford Frondel: The dufrenite problem. In: American Mineralogist. Band 34. Mineralogical Society of America, 1949, S. 537 (minsocam.org [PDF; 1,9 MB; abgerufen am 4. August 2026]).
  10. Nikita V. Chukanov, Sergey M. Aksenov, Ramiza K. Rastsvetaeva, Christof Schäfer, Igor V. Pekov, Dmitriy I. Belakovskiy, Ricardo Scholz, Luiz C. A. de Oliveira, Sergey N. Britvin: Eleonorite, Fe3+6(PO4)4O(OH)4·6H2O: validation as a mineral species and new data. In: Mineralogical Magazine. Band 81, Nr. 1, 2017, S. 61–76, doi:10.1180/minmag.2016.080.070 (englisch, Digitalisat bei rruff.info (Memento vom 9. Dezember 2024 im Internet Archive) [PDF; 372 kB; abgerufen am 4. August 2026]).
  11. Ulf Hålenius, Frédéric Hatert, Marco Pasero, Stuart J. Mills: IMA Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) Newsletter 25. New minerals and nomenclature modifications approved in 2015. In: Mineralogical Magazine. Band 79, Nr. 3, 2015, S. 529–535; hier: 532, No. 2015-003. Eleonorite (englisch, rruff.info [PDF; 87 kB; abgerufen am 4. August 2026]).
  12. Ritsuro Miyawaki, Frédéric Hatert, Marco Pasero, Stuart J. Mills: IMA Commission on New Minerals, Nomenclature and Classification (CNMNC) Newsletter 63. In: Mineralogical Magazine. Band 85, 2021, S. 910–915 (englisch, rruff.info [PDF; 137 kB; abgerufen am 31. März 2025]).
  13. Luboš Vrtiška, Jaromír Tvrdý, Jakub Plášil, Jiří Sejkora, Radek Škoda, Nikita V. Chukanov, Andreas Massanek, Jan Filip, Zdeněk Dolníček, František Veselovský: Redefinition of beraunite, Fe3+6(PO4)4O(OH)4·6H2O, and discreditation of the name eleonorite: a re-investigation of type material from the Hrbek Mine (Czech Republic). In: European Journal of Mineralogy. Band 34, 2022, S. 223–238, doi:10.5194/ejm-34-223-2022 (englisch, ejm.copernicus.org [PDF; 11,1 MB; abgerufen am 4. August 2026]).
  14. Catalogue of Type Mineral Specimens – B. (PDF 373 kB) Commission on Museums (IMA), 9. Februar 2021, abgerufen am 4. August 2026 (Gesamtkatalog der IMA).
  15. Catalogue of Type Mineral Specimens – Depositories. (PDF; 311 kB) Commission on Museums (IMA), 18. Dezember 2010, abgerufen am 4. August 2026 (englisch).
  16. Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: IMA/CNMNC List of Minerals 2009. (PDF; 1,9 MB) In: cnmnc.units.it. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom Original am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (englisch).
  17. Richard V. Gaines, H. Catherine W. Skinner, Eugene E. Foord, Brian Mason, Abraham Rosenzweig: Dana’s New Mineralogy. 8. Auflage. John Wiley & Sons, New York u. a. 1997, ISBN 0-471-19310-0, S. 945 (englisch).
  18. Localities for Beraunite. In: mindat.org. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 4. August 2026 (englisch).
  19. a b c d e Fundortliste für Beraunit beim Mineralienatlas (deutsch) und bei Mindat (englisch), abgerufen am 4. August 2026.

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