2-(2,4-Dichlorbenzyl)-4,4-dimethyl-1,2-oxazolidin-3-on
| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Bixlozon | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
2-(2,4-Dichlorbenzyl)-4,4-dimethyl-1,2-oxazolidin-3-on | ||||||||||||||||||
| Summenformel | C12H13Cl2NO2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißlicher bis gelblicher Feststoff[1] | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 274,15 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||||||||||||||
| Dichte |
1,37 g·cm−3[2] | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
Zersetzung vor dem Sieden bei 188 °C[2] | ||||||||||||||||||
| Dampfdruck | |||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser (39,6 mg·l−1 bei 20 °C)[2] | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | |||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Bixlozon (international eindeutiger Wirkstoffname nach ISO Bixlozone) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Isoxazolidinone, die von FMC als Herbizid entwickelt und 2021 in Australien auf den Markt gebracht wurde.[2] Der Wirkstoff wurde bereits 1981 gemeinsam mit dem strukturverwandten Herbizid Clomazon patentiert.[5]
Bixlozon ist ein weißer bis gelblicher Feststoff. Es ist praktisch unlöslich in Wasser, löst sich aber gut in organischen Lösungsmitteln wie Aceton (250 g/l), Methanol (120 g/l) oder Ethylacetat (250 g/l). In Labor- und Feldversuchen wird der Wirkstoff im Boden überwiegend als persistent beschrieben. In wässrigem Milieu ist er hydrolysestabil.[2]
3-Chlor-2,2-dimethylpropionylchlorid wird mit Hydroxylaminhydrochlorid zur entsprechenden Hydroxamsäure umgesetzt. Unter stark basischen Bedingungen wird diese cyclisiert, wobei ein Isoxazolidinon-Ringsystem entsteht. Nach abschließender N‑Alkylierung mit 2,4‑Dichlorbenzylchlorid entsteht Bixlozon.[5]
Bixlozon wird als Herbizid im Anbau von Getreide, Reis, Raps und Zuckerrohr verwendet. Der Wirkstoff kommt bei der Bekämpfung von Lolch, Fuchsschwanzgräsern und verschiedenen breitblättrigen Unkräutern zum Einsatz.[5]
Die Substanz wirkt sowohl systemisch als auch bei Kontakt. Die Aufnahme erfolgt hauptsächlich über die Wurzeln und die jungen Triebe. Die Wirkung von Bixlozone beruht auf der Hemmung des Enzyms 1-Desoxy-D-xylulose-5-phosphat-Synthase. Dadurch wird die Biosynthese von Carotinoiden gestört. Als Folge verfärben sich empfindliche Pflanzen zunächst gelblich und bleichen anschließend aus.[5][2][6]
Der Wirkstoff Bixlozon ist in der Europäischen Union seit dem 21. April 2026 genehmigt. In Deutschland und Österreich sowie in der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.[7]
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