Hannah Elfner (geboren 12. Oktober 1982 als Hannah Petersen in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Physikerin. Sie ist Professorin für Physik an der Goethe-Un
Hannah Elfner (geboren 12. Oktober 1982 als Hannah Petersen in Frankfurt am Main) ist eine deutsche Physikerin. Sie ist Professorin für Physik an der Goethe-Universität Frankfurt und Leiterin einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung. Sie wurde 2021 von der Alfons-und-Gertrud-Kassel-Stiftung zur Wissenschaftlerin des Jahres gekürt.
Hannah Petersen studierte Physik an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie schloss ihr Studium im Jahr 2006 ab und blieb anschließend für ihre von der Deutschen Telekom geförderte Doktorarbeit an der Goethe-Universität. 2009 promovierte sie mit einer Dissertation über einen integrierten Boltzmann-Ansatz für die Kollisionen von Schwerionen.[1]
Nach ihrer Promotion ging sie als Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an die Duke University in den USA.[2][3] Im Jahr 2011 wurde Elfner zur Gastprofessorin an der Duke University ernannt, wo sie in der Arbeitsgruppe für Quantenchromodynamik tätig war.[2] 2012 kehrte sie nach Deutschland zurück, um eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe an der GSI und dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) zu leiten. Somit war sie an den vorbereitenden Arbeiten für den künftigen Beschleuniger Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR) beteiligt. Seit 2013 ist sie FIAS-Fellow und Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt. Mit 30 Jahren wurde sie eine der jüngsten Physik-Professorinnen Deutschlands.[4][5][6]
Seit 2018 leitet Efner die Gruppe Transport und Experimentsimulationen und seit 2021 die Abteilung „Heiße und dichte QCD Materie“. Zudem koordiniert sie den Theoriebereich am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.[5][7]
Elfner forscht im Bereich der theoretischen Schwerionenphysik bei hohen Dichten. In ihrer Forschung geht sie den fundamentalen Fragen nach der Existenz von Materie und der Entstehung von Masse nach. Sie trägt dazu bei, die Vorgänge bei der Entstehung des Universums in mathematischen Modellen abzubilden. Insbesondere befasst sie sich mit dem extrem kurzen Moment nach dem Urknall und dem dabei entstandenen Quark-Gluon-Plasma. Bereits in ihrer Dissertation wies sie darauf hin, dass die Phasenabläufe im Quark-Gluon-Plasma weitaus komplexer sind als damals angenommen.[8][9][10][11]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Elfner, Hannah |
| ALTERNATIVNAMEN | Petersen, Hannah (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Physikerin |
| GEBURTSDATUM | 12. Oktober 1982 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |
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