Elina Fuchs (geboren in Langenhagen) ist eine deutsche Physikerin. Sie ist Professorin für Theoretische Teilchenphysik an der Leibniz-Universität Hannover. Si
Elina Fuchs (geboren in Langenhagen) ist eine deutsche Physikerin. Sie ist Professorin für Theoretische Teilchenphysik an der Leibniz-Universität Hannover. Sie erhielt den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2023.
Elina Fuchs wuchs in Hannover auf. Sie besuchte das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover. Von 2006 bis 2012 studierte sie Physik an der Universität Göttingen und erwarb 2012 einen Master of Science. Ihre Masterarbeit schrieb sie beim Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY). Im Jahr 2009–2010 war sie Erasmus-Studentin an der Universität Helsinki. 2015 promovierte sie am DESY und an der Universität Hamburg. Der Titel ihrer Dissertation lautet „Interference effects in new physics processes at the LHC“.[1] Nach ihrer Promotion war sie zunächst Postdoc als Minerva Fellow am Weizmann-Institut für Wissenschaften in Israel und anschließend als Feodor-Lynen Fellow am Fermilab und an der University of Chicago in den USA.[2][3][4]
Von 2021 bis 2024 war Elina Fuchs Juniorprofessorin für Theoretische Hochenergiephysik mit kalten Atomen an der Universität Hannover und an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Von 2021 bis 2023 hatte sie zudem ein Senior Research Fellowship am Forschungszentrum CERN inne. Von 2022 bis 2023 war sie Koordinatorin des Theorie-Zweigs der CERN Quantum Technology Initiative.[2][4]
Seit Januar 2025 ist sie ordentliche Professorin für Theoretische Teilchenphysik an der Leibniz-Universität Hannover und Leitende Wissenschaftlerin bei DESY.[4][5]
Ihre Forschung befasst sich mit Erweiterungen des Standardmodells der Teilchenphysik und deren Phänomenologie am Large Hadron Collider (LHC) sowie an zukünftigen Teilchenbeschleunigern und an der Schnittstelle zur Atomphysik. Sie geht den Eigenschaften des Higgs-Bosons, Kandidaten für Dunkle Materie und der Baryonenasymmetrie des Universums auf den Grund und sucht mit verschiedenen Ansätzen (von großen Beschleunigern bis hin zu kleinen, präzisen Atomphysik-Experimenten) nach neuen Teilchen. Dafür entwickelt sie innovative Methoden, um Theorievorhersagen im Vergleich zu experimentellen Daten zu testen und neue sensitive Messungen vorzuschlagen.[4][5]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fuchs, Elina |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Physikerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Langenhagen |
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