Die Rundschau wird seit 1977 herausgegeben, zunächst mit einer wöchentlichen Ausgabe am Mittwoch (als Wuppertaler Rundschau am Mittwoch).[1]
1980 übernahm die Westdeutsche Zeitung (WZ) den Verlag,[1] die im gleichen Jahr durch der Einstellung der NRZ-Lokalausgabe zum Tageszeitungs-Monopolisten in Wuppertal wurde. Der Rundschau-Redaktionsleiter Hendrik Walder erzählt, dass die Rundschau in dieser Zeit entschieden habe, diese redaktionelle Lücke zu füllen. Die WZ habe die Redaktion nie inhaltlich beeinflusst. In der Folge habe sich die Rundschau in Wuppertal etablieren können.[2] 1982 zog die Redaktion in das Pressehaus der WZ.[3]
Seit 1989 erschien auch am Samstag eine Ausgabe (Wuppertaler Rundschau am Samstag), die zunächst eine geringere Auflage hatte.[1] Ab 1992 gab der Verlag auch die Wülfrather Rundschau heraus. In den 2000er Jahren wurden die Wuppertaler Ausgaben auf 189.000 Exemplare angeglichen.[1]
2013 verkaufte die Westdeutsche Zeitung die Rundschau an die Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft,[3] im August 2014 zog die Redaktion aus dem WZ-Pressehaus in der Elberfelder Innenstadt um.[1][4] Als Folge der COVID-19-Pandemie in Deutschland wurde die Mittwochausgabe im März 2020 bis auf Weiteres eingestellt, im Herbst 2020 aus demselben Grund ebenfalls die Wülfrather Rundschau.
Verlag und Redaktion, die auch vier Mal im Jahr das Top Magazin Wuppertal veröffentlichen, befinden sich seit Anfang Juli 2024 an der Ohligsmühle 7–9 in unmittelbarer Nähe der Elberfelder Innenstadt.[7] Gedruckt wird sie im Rheinischen Format[5] bei der Rheinischen Post in Düsseldorf-Heerdt.
↑ abcdeMareike Manthey: Die Medien im Bergischen Land. In: Bergischer Journalistenverein (Hrsg.): Die Bergischen Medien: historische Entwicklung und aktuelle Strukturen. DJV Verlags- und Service GmbH, Wuppertal Bonn 2018, ISBN 978-3-935819-52-7, S.134f.
↑Mareike Manthey: Interview: Hendrik Walder, Redaktionsleiter der Wuppertaler Rundschau und des TOP Magazins. In: Bergischer Journalistenverein (Hrsg.): Die Bergischen Medien: historische Entwicklung und aktuelle Strukturen. DJV Verlags- und Service GmbH, Wuppertal Bonn 2018, ISBN 978-3-935819-52-7, S.283–286.