Die VKT-Linie (finnisch VKT-linja, schwedisch VKT-linjen als Abkürzung der Ortsnamen Viipuri/Viborg-Kuparsaari-Taipale) war eine finnische Verteidigungslinie a


Die VKT-Linie (finnisch VKT-linja, schwedisch VKT-linjen als Abkürzung der Ortsnamen Viipuri/Viborg-Kuparsaari-Taipale) war eine finnische Verteidigungslinie an der Karelischen Landenge während des Fortsetzungskrieges und reichte von Wiborg (finnisch Viipuri, schwedisch Viborg) über Tali und die Insel Kuparsaari am Nordufer des Flusses Vuoksi (schwedisch Vuoksen), den See Suvanto und Taipaleenjoki bis nach Taipale am Westufer des Ladogasees. Die Linie nutzte die natürlichen Vorteile des östlichen Teils der zerstörten Mannerheim-Linie.
Schon am 20. Juni 1944 waren Truppen der sowjetischen 21. Armee während der Wiborg-Petrosawodsker Operation mit der Einnahme von Wiborg am rechten Abschnitt der VKT-Linie eingebrochen. In der östlich davon angesetzten Schlacht von Tali-Ihantala (27. Juni – 9. Juli) konnte die Offensive der sowjetischen 23. Armee aber gestoppt werden. Ab 7. Juli verlagerte sich der Schwerpunkt der sowjetischen Angriffe zum Fluss Vuoksi, wo es der sowjetischen 23. Armee bei der Schlacht von Vuosalmi gelang, einen Brückenkopf an der VKT-Linie zu errichten. Erst der Waffenstillstand am 2. September brachte den allgemeinen Rückzug der finnischen Armee auf die Salpa-Linie.
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