| UTI Asset Management
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|---|---|
| Rechtsform | Börsennotiertes Unternehmen |
| ISIN | INE094J01016 |
| Gründung | 1963 |
| Sitz | Mumbai, |
| Leitung | Imtaiyazur Rahman (CEO)[1] |
| Branche | Finanzdienstleister |
| Website | https://www.utimf.com/ |
| Stand: 2024 | |
UTI Asset Management Company (UTI AMC) ist ein indischer Finanzdienstleister mit Sitz in Mumbai, Indien. Das Unternehmen verwaltet Investmentfonds, leistet Portfoliomanagement-Dienstleistungen und bietet Altersvorsorgelösungen für private und institutionelle Anleger an[2]. Es ist in 40 Ländern tätig und verfügt über 250 Niederlassungen in Indien. UTI Mutual Fund wurde 1963 von der indischen Regierung gegründet und ist eine der ältesten Investmentfondsgesellschaften des Landes.
Das verwaltete Vermögen betrug im Dezember 2023 283.026 crore INR (1 crore entspricht 10 Millionen)[3]. Damit gehört UTI Asset Management zu den 10 größten Vermögensverwaltungsgesellschaften Indiens.
Der Unit Trust of India (UTI), der erste Investmentfonds Indiens, wurde 1963 durch einen Parlamentsbeschluss gegründet[4]. Investmentfonds in Indien werden gemäß dem Indian Trusts Act von 1882 in Form von Trusts gegründet. Der Unit Trust of India zielte darauf ab, das Sparen zu fördern, indem er verschiedenen Anlegerklassen die Möglichkeit bot, ihr Geld in Anteile des Trusts anzulegen. 1964 startete UTI sein erstes Anlageprogramm „Unit Scheme-1964“. Zunächst hatte die Reserve Bank of India die regulatorische und administrative Kontrolle. UTI hatte das Monopol der Investmentfondsbranche bis 1987, als die indische Regierung öffentlichen Banken und Finanzinstituten die Auflegung von Investmentfonds erlaubte[5]. Im Jahr 1993 wurde auch privaten Unternehmen der Einstieg in die Branche gestattet.
Im Rahmen des Unit Scheme-1964 hatte UTI die Anteile zu willkürlich vom Management festgelegten Preisen verkauft und zurückgekauft, anstatt sich am tatsächlichen Wert der zugrunde liegenden Vermögenswerte zu orientieren. Dies war der Grund für die ungewöhnlich hohen Dividenden. Investitionsentscheidungen, die auf politischen Zwängen von Schlüsselpositionen beruhten, wurden durch die politische Instabilität in den 1990er Jahren und den daraus resultierenden Markteinbruch noch verschärft und forderten ihren Tribut vom Unit Scheme-1964, was schließlich 2002 zu einem staatlichen Eingreifen in Form eines Rettungspakets und der Aufhebung und Übertragung der Verpflichtungen des Trusts führte[6].
Der frühere Unit Trust of India wurde aufgespalten, wobei die nicht auf dem Nettoinventarwert basierenden Systeme der staatlichen Aufsicht unterstanden und andere der Security and Exchange Board of India (SEBI) unterstanden. Erstere unterstanden dem Administrator des Specified Undertaking of The Unit Trust of India (SUTTI), während letztere zum Vermögensverwalter UTI Mutual Fund wurden.
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