Thomas Drewello (* 1961 in Berlin)[1] ist ein deutscher Chemiker.
Thomas Drewello (* 1961 in Berlin)[1] ist ein deutscher Chemiker.
Drewello beendete seine Promotion am Institut für Organische Chemie der Technischen Universität Berlin 1989 mit der Dissertation Erzeugung und Charakterisierung von ungewöhnlich strukturierten Dikationen und Neutralmolekülen in Molekularstrahlexperimenten. Sein Betreuer war Helmut Schwarz.[1] Bereits 1988 war Drewello für seine „mechanistischen Untersuchungen neutraler und ionischer organischer Metallverbindungen“, die er im Rahmen der Promotion durchführte, mit dem Mattauch-Herzog-Förderpreis ausgezeichnet worden. Für seine Forschung über die Zeolith-Katalyse erhielt er zudem 1988 den Award in Petroleum Chemistry der American Chemical Society.[2]
Drewello war noch Anfang der 1990er-Jahre an der TU Berlin tätig, wechselte dann jedoch an die University of Warwick und forschte und lehrte am dortigen Department of Chemistry. Er nahm 2007 einen Ruf der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) an, wo er seit 2008 als Professor für Physikalische Chemie tätig ist.[3]
Sein Forschungsschwerpunkt ist die physikalische Chemie. Seit 2012 ist Drewello im SFB 953: Synthetische Kohlenstoffallotrope der FAU Leiter des Teilprojekts Untersuchungen an Synthetischen Kohlenstoffallotropen in der Gasphase.[4] Er ist Autor bzw. Co-Autor von rund 350 Fachartikeln. Sein h-Index bei der Literatur- und Zitationsdatenbank Scopus beträgt 32 (Stand Januar 2023).[5]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Drewello, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 1961 |
| GEBURTSORT | Berlin |
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