Samegawa (japanisch: 鮫川村, Samegawa-mura) ist eine Dorfgemeinde im Landkreis Higashishirakawa-gun in der Präfektur Fukushima in Japan.
| Samegawa-mura 鮫川村村 | ||
|---|---|---|
| Geographische Lage in Japan | ||
| Region: | Tōhoku | |
| Präfektur: | Fukushima | |
| Koordinaten: | 37° 3′ N, 140° 31′ O | |
| Basisdaten | ||
| Fläche: | ||
| Einwohner: | ||
| Rathaus | ||
| Adresse: | ||
Samegawa (japanisch: 鮫川村, Samegawa-mura) ist eine Dorfgemeinde im Landkreis Higashishirakawa-gun in der Präfektur Fukushima in Japan.
Samegawa liegt im hügeligen Abukuma-Hochland auf einer Höhe von 400 und 700 Metern im Süden der Präfektur Fukushima an der Grenze zur Präfektur Ibaraki. Das Gebiet ist stark bewaldet und von landwirtschaftlichen Nutzflächen geprägt. Durch das Dorf fließt der gleichnamige Fluss Samegawa.[1] Die Landschaft ist stark zerklüftet und weist viele Steigungen auf. Rund 76 % der Fläche von etwa 131,34 km² sind von Wald und Wildnisfläche bedeckt, während etwa 13 % landwirtschaftlich genutzt werden.[2]
In Samegawa herrscht ein feuchtes, gemäßigtes Klima, das aufgrund der Höhenlage deutliche Hochlandmerkmale aufweist. Die durchschnittliche Temperatur beträgt etwa 10,5 °C. Die Sommer sind mäßig warm, wobei der August mit einer durchschnittlichen Temperatur von 22,6 °C der heißeste Monat ist. Aufgrund der Topographie kann es in manchen Jahren aber zu Sommereinbrüchen kommen. Die Winter sind kalt mit einer Temperatur von −0,5 °C im Januar, allerdings ist diese Region im Vergleich zur Westseite Japans sehr schneearm. Der jährliche Niederschlag liegt zwischen 1200 und 1500 mm, wobei September der feuchteste Monat ist[3].
Die Region des heutigen Samegawa war Teil der alten Provinz Iwaki. Während der Modernisierung der Meiji-Zeit wurde am 1. April 1889 das Dorf Samegawa durch den Zusammenschluss mehrerer kleinerer Siedlungen gegründet[4]. Samegawa hat seine Eigenständigkeit als eigenständiges Dorf (mura) bis heute bewahrt.[5]
Die Wirtschaft von Samegawa ist stark primärsektoral geprägt und besteht aus Forstwirtschaft, Landwirtschaft, insbesondere der Anbau von Reis, Konjak (Konnyaku) und der Rinderzucht. Zudem wird durch den Agrotourismus zusätzliche Einnahmen erwirtschaftet.

Die demografische Struktur von Samegawa ist durch einen kontinuierlichen Bevölkerungsrückgang sowie eine Überalterung (japanisch 高齢化 kōreika) geprägt. Während das Dorf im Jahr 1950 noch eine historische Höchsteinwohnerzahl von 10.154 Personen aufwies, sank die Bevölkerung durch Landflucht und den allgemeinen Geburtenrückgang in Japan bis zur Volkszählung im Jahr 2020 auf 3.049 Einwohner ab.[6]
Ein direkter Anschluss an das japanische Eisenbahnnetz besteht innerhalb des Gemeindegebiets nicht. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in den Nachbargemeinden Tanagura oder Hanawa an der JR East (Suigun-Linie).
In Samegawa gibt es eine von der Gemeinde betriebene Grundschule sowie eine Mittelschule.[7] Die zuvor im Dorf liegende landwirtschaftliche Oberschule wurde aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen.
Samegawa grenzt an folgende Gemeinden (alle in der Präfektur Fukushima):
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