Roland Felix (* 15. Mai 1938 in Berlin; † 24. Juni 2025 in Berlin)[1] war ein deutscher Mediziner, ärztlicher Direktor, Professor, und Dekan der Char
Roland Felix (* 15. Mai 1938 in Berlin; † 24. Juni 2025 in Berlin)[1] war ein deutscher Mediziner, ärztlicher Direktor, Professor, und Dekan der Charité.[2]
Felix stammte aus einer deutschen Ärztefamilie: sein Vater war Chirurg, sein Großvater und Großonkel Professoren der Medizin. Er studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Medizin, an welcher er auch promoviert wurde. Daraufhin arbeitete er in der Radiologie der Universitätsklinik in Bonn, zunächst als Facharzt der Radiologie und später als Oberarzt und C3-Professor.[1] Nach seiner Habilitation in München in Röntgenologie und Strahlenheilkunde wurde er 1978 als Professor der Radiologie an die Freie Universität Berlin berufen. Dort wurde er 1984 Ärztlicher Direktor des Klinikum Charlottenburg. Ab 1990 war er stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums Rudolf Virchow, nach 1998 leitete er die Strahlenheilkunde am Campus Virchow-Klinikum. Die Klinik wurde später Teil der Charité, deren Dekan er von 1999 bis 2001 war. Im Jahr 2006 ging er in den Ruhestand.[2]
Unter seiner Leitung begann an der FU Berlin der Einsatz von Neurointervention zur Behandlung von Tumoren sowie der Magnetresonanztomographie zur Diagnostik.[3] Er wurde im Jahr 1994 vom Grünen-Politiker Bernd Köppl für seine damaligen Einnahmen in Höhe von über 7 Millionen Mark kritisiert, welches zu dieser Zeit das höchste Gehalt eines Chefarztes an den Berliner Universitäten war.[4] Er war Ehrenmitglied der Deutschen Röntgengesellschaft[2] und hatte mehrere Ehrendoktortitel.[1]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Felix, Roland |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Arzt und Forscher |
| GEBURTSDATUM | 15. Mai 1938 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 24. Juni 2025 |
| STERBEORT | Berlin |
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