2 km
| R-26 | |
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Skizze der R-26 vom Defence Intelligence | |
| Allgemeine Angaben | |
| Typ | Interkontinentalrakete |
| Heimische Bezeichnung | R-26 |
| GRAU-Index | 8K66 |
| NATO-Bezeichnung | SS-8 Sasin |
| Herkunftsland | |
| Hersteller | OKB-586 Jangel |
| Entwicklung | 1960–1962 |
| Indienststellung | 1962 vor Flugtests abgebrochen |
| Technische Daten | |
| Länge | 23,73 m |
| Durchmesser | 2.750 mm |
| Gefechtsgewicht | 85.500 kg |
| Antrieb Erste Stufe Zweite Stufe |
Flüssigkeitsraketentriebwerke RD-224 U102-000 |
| Reichweite | 12.000 m |
| Ausstattung | |
| Lenkung | Trägheitsnavigationssystem |
| Gefechtskopf | 1 RV Thermonuklearsprengkopf 3–5 MT |
| Waffenplattformen | Raketensilo |
| Streukreisradius (CEP) |
2 km |
| Listen zum Thema | |
Die R-26 (russisch Р-26) war eine in der Entwicklung befindliche sowjetische Interkontinentalrakete (ICBM) aus der Zeit des Kalten Krieges. Die Arbeiten erfolgten im OKB-586 von Michail Jangel. Irrtümlicherweise erhielt die Rakete den NATO-Codenamen SS-8 Sasin. Der GRAU-Index lautete 8K66.
Die Entwicklungsarbeiten an der zweistufigen Rakete liefen von 1960 bis 1962. Als Treibstoff-Oxydator-Kombination waren die ungekühlt flüssig lagerfähigen und hypergolen Komponenten UDMH und N2O4 vorgesehen. Das Programm wurde noch vor der Aufnahme der Flugtests zu Gunsten der Entwicklung der schweren Interkontinentalrakete R-36, die auch die Möglichkeit der Modifikation zu einer Globalrakete bot, abgebrochen. Die Entwicklung der R-26 erreichte somit nie die Einsatzreife.
Im November 1964 wurde auf einer Militärparade eine Attrappe der R-26 vorgeführt, für die westliche Analysten den NATO-Code SS-8 Sasin vergaben. Sie war jedoch mit der sowjetischen ICBM R-9 Desna aus Sergei Koroljows OKB-1 verwechselt worden.
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