Pokémon Pokopia (jap. ぽこ あ ポケモン, Poko A Pokemon) ist ein Lebenssimulationspiel, das von Game Freak und Omega Force (Koei Tecmo) gemeinsam entwick
| Pokémon Pokopia | |||
| Originaltitel | ぽこ あ ポケモン (Japanisch) | ||
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| Transkription | Poko A Pokemon (Hepburn) | ||
| Zählt zur Reihe Pokémon | |||
| Entwickler | Game Freak Omega Force | ||
| Publisher | |||
| Leitende Entwickler | Shigeru Ohmori | ||
| Komponist | Hiromu Akaba Jieun Kim | ||
| Veröffentlichung | |||
| Plattform | Nintendo Switch 2 | ||
| Spiel-Engine | Katana Engine | ||
| Genre | Lebenssimulation | ||
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | ||
| Steuerung | Joy-Con 2, Nintendo Switch 2 Pro Controller | ||
| Medium | Spielmodul, Download | ||
| Sprache | mehrsprachig | ||
| Altersfreigabe |
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| PEGI-Inhaltsbewertung | In-Game-Käufe | ||
Pokémon Pokopia (jap. ぽこ あ ポケモン, Poko A Pokemon) ist ein Lebenssimulationspiel, das von Game Freak und Omega Force (Koei Tecmo) gemeinsam entwickelt und von Nintendo und The Pokémon Company für die Nintendo Switch 2 veröffentlicht wurde. Es ist ein Ableger der Pokémon-Spiele.[1]
In den ersten vier Tagen nach der Veröffentlichung wurden weltweit 2,2 Millionen Exemplare des Spiels verkauft, davon allein 1 Million in Japan.[2]
Die Spieler steuern ein Ditto, das einen Menschen imitiert. Das Spiel bietet Crafting- und Baumechaniken, mit denen die Spieler sich mit neuen Pokémon anfreunden können. Diese können dem Ditto dann neue Attacken beibringen, um mit der Umgebung zu interagieren. Je weiter die Spieler fortschreiten und je mehr sie die Umgebung ausbauen, mit desto mehr Pokémon können sie interagieren. Das Spiel verfügt über einen Tag-Nacht-Zyklus, der mit der realen Zeit synchronisiert ist, und hat verschiedene Biome.[3][4]
Das Spiel spielt in einer postapokalyptischen Version der Kanto-Region. Ein Ditto findet sich in einer Welt wieder, die von Menschen verlassen und für Pokémon unbewohnbar geworden ist. Nachdem es den alten Pokédex seines Trainers gefunden und eine darauf basierende Gestalt angenommen hat, trifft es auf ein Tangoloss, das sich Professor Tangoloss nennt. Dieses hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Umwelt zu erforschen und herauszufinden, warum Menschen und Pokémon verschwunden sind. Als Ditto ein dehydriertes Schiggy findet und ihm hilft, sich zu erholen, wird es damit beauftragt, verschiedene Lebensräume wiederherzustellen, damit sich die Pokémon-Population regenerieren kann.
Auf ihrem Weg entdecken Ditto und Professor Tangoloss außerdem einen mysteriösen Turm, der eine „Aufnahmeprüfung“ auslöst: Ditto muss bestimmte Gegenstände zum vermeintlichen Wohle der Pokémon beschaffen.
Während Ditto die verschiedenen Lebensräume wiederherstellt, begegnen die beiden auch weiteren besonderen Pokémon: Schlappchu, einem Pikachu, das die Fähigkeit verloren hat, Strom zu erzeugen; Meister Farbeagle, einem Farbeagle mit außergewöhnlichem Talent für Malerei; Chefkoch Schlaraffel, einem Schlaraffel, das einst einem Koch-Trainer gehörte; DJ Rotom, einem Rotom, das eine Stereoanlage besessen hat; und Bauleiter Granforgita, einem Granforgita, das verschiedene Werkzeuge benutzt, um beim Wiederaufbau der Landschaft zu helfen.
Ditto findet zudem verschiedene Aufzeichnungen, die Menschen zurückgelassen haben und die auf vergangene Ereignisse hindeuten: Unerklärliche Phänomene und Naturkatastrophen hatten die Landschaft nach und nach lebensfeindlich gemacht, sodass die Menschheit gezwungen war, in den Weltraum zu fliehen. Da die Menschen ihre Pokémon nicht mitnehmen konnten, speicherten sie diese stattdessen in einem riesigen Computersystem, das auch nach ihrem Abzug weiterbestehen und im Falle eines Systemausfalls bestimmte Pokémon freilassen sollte.
Nachdem Professor Tangoloss und Ditto die Lebensräume erfolgreich wiederhergestellt und die Aufnahmeprüfung gemeistert haben, feiern sie mit Partyknallern. Dabei lösen sie versehentlich ein Notfall-Evakuierungsprotokoll aus und es stellt sich heraus, dass das Bauwerk in Wirklichkeit eine Rakete ist, die ins Weltall startet. Während die Rakete durch den Weltraum fliegt, wird sie schließlich von einem Menschen entdeckt (vermutlich Dittos ursprünglichem Trainer), der die darin befindlichen Gegenstände birgt, darunter auch ein Foto, das Ditto abgeschickt hatte.
Pokémon Pokopia wurde ursprünglich von Shigeru Ohmori, dem Director von Pokémon Karmesin und Purpur, während der Entwicklung dieses Spiels konzipiert. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für die Reihe erinnerte sich Ohmori an seine frühen Arbeiten als Kartendesigner für Pokémon Rubin und Saphir und kam zu dem Schluss, dass es für Fans reizvoll wäre, ihre eigenen Pokémon-Lebensräume erschaffen zu können. Da Game Freak wenig Erfahrung mit Sandbox-Spielen hatte, wurde Omega Force von Koei Tecmo auf Empfehlung von The Pokémon Company mit der gemeinsamen Entwicklung beauftragt, da Omega Force bereits an ähnlichen Titeln wie Dragon Quest Builders 2 gearbeitet hatte.[5][6]
Das Spiel wurde im September 2025 im Rahmen einer Nintendo-Direct-Präsentation angekündigt. Es erschien am 5. März 2026.[7][8]
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Laut Wertungsaggregator Metacritic erhielt das Spiel überwiegend positive Rezensionen.[9] Beim Konsolenmagazin GamePro wurden der Umfang und der motivierende Spielfortschritt gelobt. Kritik gab es für die Grafik.[11]
„Pokémon Pokopia bietet eine sympathische und umfangreiche Sandbox mit viel Umfang, aber Abstrichen bei Grafik und Bedienung.“
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