In ihrer Jugend war Summitt eine talentierte Basketballspielerin. Bei der Olympiapremiere dieses Sportes bei den Damen (1976 in Montreal) vertrat sie die Farben der Vereinigten Staaten und gewann unter ihrem Geburtsnamen Head die Silbermedaille. Nach ihrer Spielerkarriere wurde sie Vollzeit-Coach des Teams. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles gewann Summitt die Goldmedaille als Trainerin des US-Damen-Basketball-Teams. Im August 2011 gab sie bekannt, dass drei Monate zuvor eine früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung bei ihr diagnostiziert worden sei. Trotz der Diagnose beendete sie die Saison 2011/12 mit eingeschränkter Funktion mithilfe ihrer langjährigen Assistentin Holly Warlick. Am 18. April 2012 beendete sie ihre Karriere. Sie war bis dahin seit über drei Jahrzehnten ununterbrochen Lady Volunteers-Trainerin und war mit acht NCAA-Division-I-Titeln einer der erfolgreichsten College-Coaches aller Zeiten.
Pat Summitt hatte drei Brüder und eine jüngere Schwester. Ihre Kindheit war von Strenge geprägt, da ihr Vater Richard Head weder sich noch seiner Familie harte physische Arbeit auf der heimischen Farm ersparte. Allerdings war er auch ein Basketballfan, weshalb sich die junge Pat für diesen Sport interessierte. Summitt war seit 1980 mit R. B. Summitt II verheiratet. Nach 27 Jahren wurde die Ehe im Jahre 2007 geschieden. Sie hatte aus dieser Ehe einen erwachsenen Sohn.
2011: Sports IllustratedSportler des Jahres, nachdem Summitt eine Rekordmarke für die meisten Siege eines Trainers in der Geschichte der NCAA aufgestellt hatte.[4]