Die Nishat Group ist eine pakistanische Unternehmensverbindung mit Sitz in Lahore. Sie ist die Muttergesellschaft von 7 börsennotierten Unternehmen und 7 nicht…
| Nishat Group | |
|---|---|
| Rechtsform | Unternehmensverbindung |
| Gründung | 1951 |
| Sitz | Lahore, |
| Leitung | Mian Muhammad Mansha (Chairman)[1] |
| Branche | Automobilindustrie, Banken, Gastgewerbe, Versicherungen, Energiewirtschaft, Zement, Textilindustrie |
| Website | https://nishatmillsltd.com |
| Stand: 2025 | |
Die Nishat Group ist eine pakistanische Unternehmensverbindung mit Sitz in Lahore. Sie ist die Muttergesellschaft von 7 börsennotierten Unternehmen und 7 nicht börsennotierten Unternehmen. Die Einnahmen des Konglomerats werden auf ca. 2 Mrd. US-Dollar jährlich geschätzt, der Wert des Portfolios auf ca. 9,6 Mrd. US-Dollar.
Die Gesellschaften sind tätig in der Textilindustrie, Bankwesen, Versicherungswesen, Hotelgewerbe, Energiewirtschaft, Zementindustrie, Automobilindustrie, Luftfahrt, Papierindustrie.
Die 7 börsennotierten Unternehmen sind:[2]
Daneben gibt es nicht börsennotierte Unternehmen (Auswahl):
[3] Die Ursprünge der Nishat Group reichen zurück zu einem Lederwarengeschäft in Kalkutta, Britisch-Indien, das von Mian Muhammad Yahya gegründet wurde. Nach der Teilung Indiens im Jahr 1947 gründeten Mian Muhammad Yahya und seine drei Brüder, Mian Hameed, Mian Rafiq und Mian Ayub, 1951 die Nishat Mills in Pakistan. Der Name „Nishat“ war bereits der von ihnen erworbenen Textillizenz zugeordnet und wurde nicht von den Gründern gewählt.
Mian Muhammad Mansha trat 1968 nach dem Tod seines Vaters, Mian Muhammad Yahya, in das Familienunternehmen ein. Bis 1970 hatte sich die Nishat-Gruppe auf sechs Industrieanlagen in Westpakistan ausgedehnt: Nishat Corporation, Nishat Sarhad Textile, Nishat Textile Faisalabad, Nishat Chemical Industries, Nishat Poultry und Creamy Industries Nowshera. Vor der Unabhängigkeit Bangladeschs investierte die Gruppe auch in Ostpakistan, unter anderem in Nishat Jute Mills, Qadiryah Textile Mills, Telgin Cotton Mills und Chemical Industries of Pakistan. Nishat Jute Mills wurde von der Pakistan Industrial Development Corporation in Ostpakistan übernommen.
Im Jahr 1969 wurden die Vermögenswerte der Gruppe unter den Familienmitgliedern aufgeteilt. Mian Muhammad Mansha erhielt Vermögenswerte in Westpakistan, während Vermögenswerte in Ostpakistan an andere Familienmitglieder übertragen wurden, die nach der Gründung von Bangladesch schließlich verloren gingen.
Im Januar 1995 plante die Nishat Group, über ABN Amro Global Depository Receipts (GDRs) im Wert von 70 Mio. US-Dollar auszugeben, um den Eigenkapitalanteil eines 216 Mio. US-Dollar schweren Greenfield-Projekts für Hercules Cement zu finanzieren. Die GDR-Emission wurde im Februar 1995 aufgrund ungünstiger internationaler und lokaler Marktbedingungen abgesagt.[4]
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