Mouschenzsee

Besonderheiten

Mouschenzsee
Mouschenzsee
Ufer des Mouschenzsee
Geographische Lage Deutschland, Brandenburg
Abfluss in Richtung Großer Müllroser See
Ufernaher Ort Müllrose
Daten
Koordinaten 52° 13′ 47″ N, 14° 25′ 35″ OKoordinaten: 52° 13′ 47″ N, 14° 25′ 35″ O
Mouschenzsee (Brandenburg)
Mouschenzsee (Brandenburg)
Fläche 2,28 ha
Maximale Tiefe 5 m

Besonderheiten

Waldsee

Der Mouschenzsee ist ein kleiner Waldsee in Osten von Müllrose im Brandenburger Naturpark Schlaubetal.

Der Name wird auch Muschenzsee geschrieben, man hört umgangssprachlich ebenso Muschelsee.

Möglicherweise geht die Bezeichnung auf den niedersorbischen Wortstamm von mušnica bzw. mušeṅc „mucha“ = Fliege zurück. So findet sich 1758 der Name Muschenzsee[1] und 1780 der Name Muschentzer See, also ein See, an dem es vermutlich viele Fliegen oder Mücken gab.[2]

Brücke über den Abflussgraben zum Großen Müllroser See

Der See wird in seinem Aussehen von der Binsenschneide geprägt, die in der Verlandungszone reichlich wächst. Das West- und Nordufer ist überwiegend sumpfiges Gelände und nährstoffarmes Moor. Teile des Ufers sind von dichtem Erlen-Bruchwald gesäumt. Im Wasser finden sich in Ufernähe versunkene Bäume und Baumstümpfe, dadurch wirkt der See völlig unberührt.

Zwischen dem Mouschenzsee und dem westlich von ihm gelegenen Großen Müllroser See gibt es einen Verbindungsgraben, über den eine kleine Brücke für Wanderer führt. Das Wasser fließt in Richtung Großer Müllroser See über diesen ab.

Fischerei

Angler erreichen den See mit dem Auto, es wurde ein Parkplatz angelegt. Das Angeln ist unter besonderer Berücksichtigung der Schutzbestimmungen des Naturparks Schlaubetal gestattet.[3] Dazu können Angelkarten erworben werden, auch Nachtangeln wird gestattet, ebenfalls unmotorisierte Schlauchboote.

Der See bietet Bestände von Aal, Barsch, Brassen, Hecht, Karpfen, Rotauge, Schlei, Wels und Zander. Es kommen Fische in kapitaler Größe vor.

Siehe auch

Fußnoten

  1. Maćica Serbska: Časopis towaŕstwa Maćicy Serbskeje, Ausgabe 66, Z nakładom Maćicy Serbskeje 1913, S. 106
  2. Zeitschrift Lětopis Instituta za serbski ludospyt: rěč a literatura, Band 20–21, Institut für Sorbische Volksforschung in Bautzen, V Budyšinje Domowina, 1973, S. 180
  3. Verordnung über das Naturschutzgebiet „Schlaubetal“ (Memento des Originals vom 23. Januar 2024 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bravors.brandenburg.de Stand: 10. April 2002

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.