Julius Heinz (* 19. Oktober 1839 in Ljubljana; † 23. Dezember 1909 in Pula) war ein österreichisch-ungarischer Marineoffizier, zuletzt mit dem Charakter eine
Julius Heinz (* 19. Oktober 1839 in Ljubljana; † 23. Dezember 1909 in Pula) war ein österreichisch-ungarischer Marineoffizier, zuletzt mit dem Charakter eines Konteradmirals.
Julius Heinz trat 1854 in die Marine ein. Am Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg nahm er auf österreichischer Seite als Wachoffizier auf der SMS Radetzky teil. Von 1868 bis 1870 war er als Teil der Besatzung der SMS Friedrich in Ostasien und im Anschluss bis 1874 als Adjutant beim Seearsenalskommando. Zwischen 1875 und 1877 beschäftigte er sich bei der permanenten Artilleriekommission mit der Entwicklung neuer Torpedos. Die Torpedowaffe blieb anschließend die Konstante seiner militärischen Laufbahn. 1881 bis 1883 war er Eskadrestabschef bei der Niederschlagung Aufständischer, die sich gegen die Einführung der Wehrpflicht wehrten, in Süddalmatien. Anschließend diente er ab 1884 als Vorstand der Torpedoabteilung der permanenten Artilleriekommission und von 1885 bis 1888 als Leiter der Torpedoabteilung des Marinetechnischen Komitees. Zum Abschluss seiner Laufbahn diente er 1889/1890 noch als Kommandant des Matrosenkorps. 1890 wurde er in den Ruhestand entlassen. 1902 wurde ihm der Charakter eines Konteradmirals verliehen.
Er starb 1909 in Pula und wurde auf dem k.u.k. Marinefriedhof Pula beigesetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heinz, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichisch-ungarischer Marineoffizier |
| GEBURTSDATUM | 19. Oktober 1839 |
| GEBURTSORT | Ljubljana |
| STERBEDATUM | 23. Dezember 1909 |
| STERBEORT | Pula |
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