1972 trat er der Kommunistischen Partei Portugals (PCP) bei, die bis zur Nelkenrevolution 1974 die wichtigste Widerstandsorganisation gegen die Estado-Novo-Diktatur in Portugal war, und der er bis 1991 angehörte. 1976 wurde er ins Zentralkomitee der Kommunistischen Partei gewählt.
Nach Zerwürfnissen verließ er 1991 die Partei und gründete 1992 mit anderen ehemaligen Kommunisten die Plataforma de Esquerda (aus der 1994 die Política XXI hervorging) und trat 1995 der Sozialistischen Partei Portugals (PS) bei.
Sein erstes höheres Amt war das des Staatssekretärs unter Ministerpräsident Antonio Guterres, dann folgte 1997 die Ernennung zum Wirtschaftsminister, dann zum Wirtschafts- und Finanzminister, was ihn zu einem Superminister machte. 2001 trat er von allen Ämtern zurück.
Letzte Lebensjahre und Tod
Pina Moura lebte die letzten Jahre zurückgezogen in Loriga. Er starb am 20. Februar 2020 an den Folgen einer neurologischen Erkrankung, wie sein Sohn, der Fotojournalist João Pina, mitteilte.