Jens Meiler (* 31. August 1974 in Leipzig) ist ein deutscher Chemiker, der 2019 mit der Alexander-von-Humboldt-Professur ausgezeichnet wurde und seit 2020 an der Universität Leipzig am Institut für Wirkstoffentwicklung lehrt und forscht.
Meiler studierte von 1994 bis 1998 Chemie an der Universität Leipzig und promovierte 2001 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Christian Griesinger. Danach folgte eine Station an der University of Washington in Seattle, wo er in der Arbeitsgruppe von David Baker an der Entwicklung der Proteinmodellierungssoftware Rosetta@home beteiligt war. 2005 erfolgte der Ruf an die Vanderbilt University in Nashville, wo er zunächst als Assistant, dann als Associate Professor tätig war und schließlich seit 2016 eine Professur für Chemie, Pharmakologie und Biomedizinische Informatik innehatte. 2020 trat er die Humboldt-Professur an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig an und ist dort zugleich Direktor des Instituts für Wirkstoffentwicklung.[1][2]
Meiler ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften.[3]
Meiler entwickelt computergestützte Verfahren auf den Gebieten der Strukturbestimmung von Membranproteinen, der computergestützten Wirkstoffforschung und des Designs neuer Biopharmazeutika, wie Antikörper oder Impfstoffe.
| Personendaten | |
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| NAME | Meiler, Jens |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker |
| GEBURTSDATUM | 31. August 1974 |
| GEBURTSORT | Leipzig |
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