HKSPK ist eine deutsche Black- und Death-Metal-Band aus Frankfurt (Oder) in Brandenburg. Sie wurde 2023 gegründet und besteht aus Jim Kalubba (Gesang und Leadg
| HKSPK | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Frankfurt (Oder), Brandenburg, Deutschland |
| Genre(s) | Black Metal, Death Metal |
| Aktive Jahre | ab 2023 |
| Website | hkspk.de |
| Aktuelle Besetzung | |
| Jim Kalubba | |
| Leon Sabiers | |
| Arne Ising | |
HKSPK ist eine deutsche Black- und Death-Metal-Band aus Frankfurt (Oder) in Brandenburg. Sie wurde 2023 gegründet und besteht aus Jim Kalubba (Gesang und Leadgitarre), Leon Sabiers (Rhythmusgitarre) und Arne Ising (Schlagzeug).[1]
Nach dem Debütalbum Holy Scum von 2024 folgte 2025 die EP The Human Butcher. Mit Torture und Rot in Despair erschienen 2026 zwei Vorabstücke des zweiten Studioalbums Heimkehr, dessen Veröffentlichung für den 11. September 2026 angekündigt ist.[2]
Die Entstehung der Band geht auf den Sommer 2023 zurück. Kalubba und Ising kannten sich bereits über ihre Familien. Bei einer Metal-Veranstaltung in Frankfurt (Oder) trafen sie erneut aufeinander; dort lernte Kalubba auch Sabiers kennen. Ising und Sabiers spielten zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam, verfügten jedoch über keinen Sänger. Kalubba, der sich mit Gesangstechniken des Black und Death Metal beschäftigte, schlug eine gemeinsame Probe vor.[1]
Während der ersten Probe spielte das Trio zunächst Stücke anderer Black-Metal-Bands. Bei der folgenden Probe entstand mit Holy Scum die erste gemeinsame Eigenkomposition. Etwa ein halbes Jahr später erhielt die Band kurzfristig die Möglichkeit zu ihrem ersten Auftritt, als sie bei einer Veranstaltung in Frankfurt (Oder) für eine andere Gruppe einsprang.[1]
Der ursprüngliche ausgeschriebene Bandname wurde in frühen Quellen in unterschiedlichen Schreibweisen wiedergegeben. Whiskey-Soda verwendete die Form HELLOKITTISCUMPORNKILLER, während das Summer Ends Festival die Gruppe später als HELLOKITTYSCUMPORNKILLER führte.[1][3] Nach Aussage der Band entstand der Name nach einem Aufenthalt in Berlin, bei dem die Musiker einen auffälligen Aufkleber im Schaufenster eines Geschäfts bemerkten. Parallel wurde die Kurzform HKSPK verwendet, die sich als Bandbezeichnung durchsetzte.[1]
2024 veröffentlichte die Gruppe in Eigenregie ihr Debütalbum Holy Scum. Im September desselben Jahres trat HKSPK beim Summer Ends Festival in Neukieritzsch auf. In einem Veranstaltungsrückblick der Gemeinde Neukieritzsch wird die Band neben Eden Ends Twice, Scavenger, Disgvst und Killing Mania als eine von fünf Gruppen des Festivals genannt.[4]
2025 erschien die fünf Stücke umfassende EP The Human Butcher. Sie enthält die Titel Blood Phallus, Schwanzløses Gesindel, Zur letzten Rauhnacht, Human Butcher und Nocturnal Beheading.[5]
Die Veröffentlichung führte die Verbindung von Black und Death Metal des Debütalbums fort, wobei die Stücke unterschiedliche stilistische Schwerpunkte setzen. Das deutsche Musikmagazin Legacy beschrieb Schwanzløses Gesindel als stärker schwarzmetallisch geprägt, während beim Titelstück amerikanische Death-Metal-Einflüsse, Brutalität und Groove hervorgehoben wurden. Zur letzten Rauhnacht wurde unter anderem wegen seines Spannungsbogens und seiner kalten Atmosphäre herausgestellt.[6]
Für die CD-Beilage von Legacy Nr. 158 wurde Nocturnal Beheading ausgewählt. In einem eigenen Begleittext beschrieb das Magazin das Stück als Black Metal mit deutlichen Death-Metal-Anteilen und hob die Verbindung von Aggression und Spielfreude hervor.[7] Die offizielle Heftübersicht führt HKSPK ebenfalls als einen der 17 Beiträge des Samplers.[8]
In derselben Ausgabe erschien ein weiterer Beitrag über die Band. Darin wurden ihre musikalischen Einflüsse, die Entstehung der Stücke, die Arbeit als Trio ohne Bassisten, die Texte und das visuelle Konzept der EP behandelt.[9]
Auch andere Musikmedien griffen die EP auf. Das SLAM Alternative Music Magazine besprach The Human Butcher in Ausgabe 142 und bewertete die Veröffentlichung mit acht von zehn Punkten.[10]
Im Oktober 2025 veröffentlichte das Indiefferential Magazine unter dem Titel HKSPK: Forging Chaos in the Underground ein eigenes Feature über die Gruppe und ihre Entwicklung.[11]
Eine weitere ausführliche Besprechung erschien im Dezember 2025 im Fanzine Fatal Underground. Der über zwei Seiten laufende Beitrag ging auf sämtliche Stücke von The Human Butcher ein und ordnete die Veröffentlichung im Black und Death Metal ein, verwies jedoch auch auf Doom-Einflüsse sowie melodische und atmosphärische Passagen.[12]
Das französische Musikportal Acta Infernalis rezensierte die EP Ende Dezember 2025 und bewertete sie mit 75 von 100 Punkten.[13] Lelahel Metal vergab 4,5 von fünf Punkten und hob insbesondere den Wechsel zwischen Old-School-Death-Metal, melodischem Black Metal und stärker traditionell schwarzmetallischen Passagen hervor.[14]
Im September 2025 spielte HKSPK erneut beim Summer Ends Festival. Auf der Festivalwebsite wurde die Gruppe im damaligen Line-up noch unter der ausgeschriebenen Form HELLOKITTYSCUMPORNKILLER geführt.[3]
Anfang 2026 erschien die Single Torture. Das knapp zweiminütige Stück wurde erneut für die CD-Beilage von Legacy ausgewählt. Das Magazin beschrieb es als zwischen Black und Death Metal angesiedelt und hob unter anderem den Gesang, die Produktion und die kurze, direkte Anlage hervor.[15]
Damit war HKSPK nach Ausgabe 158 zum zweiten Mal auf einem Legacy-Sampler vertreten. Die offizielle Heftankündigung von Ausgabe 161 führt die Gruppe unter den 16 Bands der Kompilation auf.[16]
In derselben Ausgabe erschien ein weiteres Interview mit der Band. Die Überschrift des Beitrags enthält mit „HKSKP“ einen Buchstabendreher, während der Name im folgenden Text korrekt als HKSPK wiedergegeben wird. Das Interview behandelt unter anderem die Entstehung von Torture, die gemeinschaftliche Arbeitsweise beim Songwriting und die Vorbereitungen auf das zweite Album.[17]
Zu diesem Zeitpunkt wurde das geplante Album noch unter dem Arbeitstitel Letters From The East angekündigt. Unter diesem Namen stellte auch das britische Musikmagazin RAMzine HKSPK im Juni 2026 in seiner Reihe On The Radar vor.[18]
Im Mai 2026 veröffentlichte das Fanzine Slowly We Rot ein ausführliches Interview mit HKSPK. Darin wurden die Entstehung der Band, ihre musikalischen Einflüsse, die Arbeit ohne Bassisten, das Songwriting und die Produktion sowie die Vorbereitungen für das zweite Album behandelt.[19]
Mit Rot in Despair erschien im weiteren Verlauf des Jahres eine zweite Vorabsingle. Gegenüber Torture ist das Stück langsamer und stärker melodisch und atmosphärisch ausgerichtet. Sinusoidal Music stellte insbesondere die Doom-Metal-Anteile sowie die gegenüber früheren Veröffentlichungen ernstere textliche Ausrichtung heraus.[20]
RAMzine beschrieb Rot in Despair als Verbindung der Black-/Death-Metal-Grundlage der Band mit einer atmosphärischeren und emotionaleren Ausrichtung. Das Magazin verwies außerdem auf Auftritte der Band mit Waldgeflüster und Asagraum sowie auf Konzerte in Deutschland und Tschechien.[18]
Das ursprünglich als Letters From The East angekündigte zweite Album erhielt später den Titel Heimkehr. Die Veröffentlichung ist für den 11. September 2026 angekündigt. Das Album umfasst acht Stücke mit einer Gesamtspielzeit von 25:21 Minuten. Aufnahme, Mix und Mastering entstanden im Room13; das Coverartwork stammt von Steffen Schmolke. Das Album soll in Eigenregie digital und als auf 50 Exemplare limitierte CD erscheinen.[2]
HKSPK werden dem Black und Death Metal zugerechnet. Die Gewichtung beider Stilrichtungen variiert zwischen den einzelnen Stücken. Legacy beschrieb The Human Butcher als Mischung aus Black und Death Metal mit zusätzlichen Doom-Einflüssen.[6] Fatal Underground hob ebenfalls die stilistische Bandbreite hervor und verwies neben Black- und Death-Metal-Elementen auf doomige, melodische und atmosphärische Passagen.[12]
Auf The Human Butcher reicht diese Spannweite von den langsamen und doomigen Anteilen in Blood Phallus über stärker schwarzmetallisch geprägte Stücke wie Zur letzten Rauhnacht bis zum deutlich death-metal-orientierten Titelstück. Lelahel Metal bezeichnete Nocturnal Beheading dagegen als melodischen Black Metal und stellte heraus, dass die EP je nach Stück unterschiedliche Seiten der Band zeigt.[14]
Mit den 2026 veröffentlichten Stücken wurde dieses Spektrum erweitert. Während Torture kurz und unmittelbar angelegt ist,[15] setzt Rot in Despair stärker auf langsamere Passagen, einfache Melodien und Doom-Metal-Einflüsse.[20]
Die Band spielt als Trio ohne Bassisten. In Interviews erklärte sie, die fehlenden tiefen Frequenzen unter anderem über die Einstellungen der Gitarrenverstärker und das Schlagzeug auszugleichen.[9]
Die Kompositionen entstehen gemeinschaftlich. Ausgangspunkt ist häufig ein Gitarrenriff von Kalubba oder Sabiers, um das weitere Teile entwickelt werden. Viele Stücke gingen aus gemeinsamen Jam-Sessions hervor.[20]
Textlich verbinden HKSPK düstere und ernste Themen mit schwarzem Humor und bewusster Überzeichnung. Nach Angaben der Musiker beruhen einzelne Stücke auf eigenen Erlebnissen oder tatsächlichen Begebenheiten, die für die Texte verfremdet werden.[1][9]
Ein Beispiel hierfür ist Schwanzløses Gesindel. Das Stück arbeitet vordergründig mit überzeichneten sexuellen Anspielungen, richtet sich nach Aussage der Band jedoch gegen Sexismus und stereotype Männlichkeitsbilder.[1] Das SLAM Alternative Music Magazine griff diese Verbindung von schwarzem Humor und ernsteren Themen Anfang 2026 in einem eigenen Bandporträt auf.[21]
Auf den für Heimkehr geschriebenen Stücken rückten persönliche Erfahrungen, Erinnerung, Verlust und historische Motive stärker in den Vordergrund. Nach Darstellung der Band handelt es sich dennoch nicht um ein geschlossenes Konzeptalbum.[2]
Eine ausführlichere deutschsprachige Vorstellung der Band erschien im August 2025 im Musikmagazin Whiskey-Soda. Neben der Bandgeschichte befasste sich der Beitrag mit dem ungewöhnlichen Namen, den musikalischen Einflüssen und den Texten von The Human Butcher.[1]
Besonders wiederholt wurde HKSPK im deutschen Musikmagazin Legacy behandelt. Ausgabe 158 enthielt eine Rezension von The Human Butcher, ein eigenes Bandporträt sowie eine Besprechung von Nocturnal Beheading für die Heft-CD.[6][9][7] Wenige Monate später folgten in Ausgabe 161 ein weiteres Interview und die Aufnahme von Torture auf einen zweiten Legacy-Sampler.[17][15]
Auch SLAM griff die Band wiederholt auf. Nach der Besprechung von The Human Butcher in Ausgabe 142 erschien in der folgenden Ausgabe das von Bernhard Kleinbruckner verfasste Bandporträt Here Kitty Kitty.[10][21]
Weitere Printbeiträge erschienen im Fatal Underground und in Slowly We Rot.[12][19] International wurde The Human Butcher unter anderem von Acta Infernalis und Lelahel Metal rezensiert.[13][14] Im Juni 2026 stellte RAMzine HKSPK in seiner Reihe On the Radar vor.[18]
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