Cenzopapa

Cenzopapa ist ein Internet-Meme, das sich über Papst Johannes Paul II. oder mit ihm verbundene Gegenstände und Symbole lustig macht oder ihn beleidigt. Es tri

Cenzopapa
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Teilnehmer des Fantasy-Festivals Pyrkon singen um 21:37 Uhr gemeinsam Barka. Das Singen des Liedes nimmt Bezug auf die mit der Cenzopapa verbundene Tradition, Barka um diese Uhrzeit in einem spöttischen Kontext zu singen.[1][2]

Cenzopapa ist ein Internet-Meme, das sich über Papst Johannes Paul II. oder mit ihm verbundene Gegenstände und Symbole lustig macht oder ihn beleidigt. Es tritt meist in Form eines Bildes, seltener als Video, Lied oder Copypasta auf.

Form und Inhalt der Cenzopapa-Memes

In Internet-Memes wird Johannes Paul II. unter anderem als Pädophiler, Dieb[3.1], Mitverantwortlicher für die Terroranschläge am 11. September 2001[4] oder als Verbrecher dargestellt, der die Ausrottung aller Polen anstrebt[5]. In den Darstellungen erscheint er unter anderem neben Adolf Hitler, Andrzej Duda oder Anders Behring Breivik[5]. Es gibt auch Memes, deren Inhalt nicht die Person selbst verspottet oder beleidigt, sondern den Kult um Johannes Paul II. in Polen parodiert[6.1]. Weitere Memes sind Bearbeitungen dokumentarischer Aufnahmen von Aussagen des Papstes[3.2]. In Internet-Memes wird der Papst sowohl Johannes Paul II. als auch Karol Wojtyła genannt; daneben werden zahlreiche Spitznamen verwendet, darunter Janusz Pawlacz III, Jan Pawulon, Waran Kojtyła und Bestia z Wadowic[6.2][3.3].

Elemente der Memes

Ein charakteristisches Element der Cenzopapa-Memes ist das gelbe Gesicht des Papstes, die sogenannte „gelbe Fresse“ (polnisch żółta morda)[7], die auch absichtlich mit Rechtschreibfehlern als rzułta morda geschrieben wird[8]. Häufige Motive sind außerdem die Uhrzeit 21:37, die Todeszeit von Johannes Paul II., beziehungsweise die Zahl 2137 sowie das Akronym JP2GMD, das für Jan Paweł II gwałcił małe dzieci („Johannes Paul II. vergewaltigte kleine Kinder“) steht[5].

Im Zusammenhang mit dieser Phrase entstanden zahlreiche Reime, die mit Cenzopapa-Memes verbunden wurden, beispielsweise Jan Arktos II więził ludzi Tabalugi („Jan Arktos II sperrte Tabaluga-Menschen ein“) oder Jan Pawulon II zwiotczał małe mięśnie („Jan Pawulon II ließ kleine Muskeln erschlaffen“)[3.2]. Sie entstanden unter anderem als Reaktion auf Maßnahmen der Betreiber sozialer Medien, die Inhalte mit der ursprünglichen Parole regelmäßig löschten[9].

Verbreitet waren Reime, die mit den Worten Ty Janie („Du, Jan“) begannen, beispielsweise Ty Janie ukryty w złocie – wart całe krocie („Du, Jan, im Gold verborgen – ein Vermögen wert“) oder Ty Janie DHL-u – paczek wielu niszczycielu („Du, Jan von DHL – Zerstörer vieler Pakete“). Daneben entstanden Parolen, die unterschiedliche Kontexte miteinander kombinierten, etwa der absurde Spruch Rewelacja znad Bałtyku – papież Polak na patyku („Sensation von der Ostsee – der polnische Papst am Stiel“). Er diente als Bildunterschrift für eine Darstellung, auf der das Gesicht Johannes Pauls II. auf ein Eis am Stiel montiert war. Eine weitere Parodie lautete Karol – człowiek, który został talerzem („Karol – der Mann, der zu einem Teller wurde“); sie beschrieb einen Teller mit dem Bild Johannes Pauls II. und parodierte den Titel des Films Karol. Człowiek, który został papieżem[10]. Zu den verwendeten Parolen gehören auch Aussagen Johannes Pauls II. aus der Kinderfernsehsendung Ziarno aus dem Jahr 1991[11].

In einigen Memes erscheinen Kremówki, eine polnische Cremeschnitte. Das Motiv ist sowohl eine Anspielung auf eine Äußerung Johannes Pauls II. als auch auf die große Beliebtheit dieser Süßspeise in Wadowice. Bei seinem Polenbesuch am 16. Juni 1999 erwähnte der Papst auf dem Marktplatz von Wadowice, dass er nach dem Abitur mit seinen Freunden Kremówki essen gegangen sei[6.2][12].

In Anlehnung an die symbolische Uhrzeit 21:37 veröffentlichen viele Internetnutzer Memes und Witze über Karol Wojtyła und singen ironisch Barka, ein Lied, das weithin als Lieblingslied Johannes Pauls II. gilt[6.2][2][13].

Copypastas

Die Aufschriften 21:37 und kremówka („Kremówka“) als Anspielungen auf Cenzopapa.

Als Cenzopapa werden auch Copypastas bezeichnet. Als bekannteste gilt die Pasta o rozumie i godności człowieka („Pasta über Verstand und Menschenwürde“). Der Text ist die fiktive Antwort eines tiefgläubigen polnischen Katholiken, der über den Inhalt der Johannes Paul II. betreffenden Memes empört ist[6.3]. Die Copypasta wurde bekannt, nachdem eine Internetnutzerin in der interaktiven Sendung Rozmównica des Fernsehsenders Religia.tv anrief und nach dem Zustandekommen einer Verbindung mit dem Dominikanerpater Paweł Gużyński über diesen Text zu sprechen begann[3.4][14].

Eine weitere Copypasta über Johannes Paul II. ist Dziady cz. 2137. Kremówkarz Wojtyła. Die Form des Textes orientiert sich an Dziady Teil II von Adam Mickiewicz. In der Parodie kann Johannes Paul II. nicht in den Himmel gelangen, weil er zu Lebzeiten Kinder sexuell missbraucht habe[6.3].

Es existiert außerdem eine Copypasta über den „Kommandanten Wadowitz“, in dem Johannes Paul II. zu erkennen ist. In der Erzählung ist der titelgebende Kommandant für den Angriff auf ein polnisches Dorf, die Befriedung der Bevölkerung und die Zerstörung einer Kirche verantwortlich. Der Kommandant wird als jemand dargestellt, der die „polnische, katholische Bande“ (polska, katolicka hołota) hasst[4]. Andere Copypastas über Karol Wojtyła nehmen die Form vulgärer Persiflagen offizieller Anbetungs- und Verehrungstexte an[3.5].

Der in der Copypasta Pasta o rozumie i godności człowieka verwendete Begriff „rozum i godność człowieka“ („Verstand und Menschenwürde“) und das daraus entstandene Kürzel „RiGCz“ gingen in die polnische Internetsprache ein und werden auch außerhalb des ursprünglichen Kontextes verwendet[3.4]. Ebenfalls Eingang in die Internetsprache fanden die Verben „odjaniepawlać“ und „odjaniepawlić (się)“[6.3][15]. „Odjaniepawlać“ bezeichnet laut Definition das sinnlose, mitunter für andere schädliche und zugleich überraschende Tun[6.3]. Die Verben wurden 2017 für die Wahl zum polnischen Jugendwort des Jahres vorgeschlagen[15].

Filme, Musik und Spiele

Zu Cenzopapa gehören auch Filme, Musikstücke – sowohl Parodien als auch Remixe im Hardstyle-Genre[11] – und Computerspiele, in denen Johannes Paul II. in einem negativen Licht dargestellt wird.

Im Internet war ein neuminütiger Film mit dem Titel Seryjni mordercy – Bestia z Wadowic („Serienmörder – Das Biest aus Wadowice“) verfügbar. Das Video ist ein Ausschnitt aus einem echten Dokumentarfilm, in den Fotografien Johannes Pauls II. eingefügt wurden. Im Film wird der Papst als Nazi dargestellt, der mit der Tätigkeit Josef Mengeles in Verbindung steht. Außerdem entstanden das Lied Miasto Bestii Wadowice („Stadt des Biests Wadowice“), eine vulgäre Parodie des Liedes Moje miasto Wadowice, sowie die Reihe Papajaka Watykaniaka, in der Johannes Paul II. als Pädophiler dargestellt wird[16]. Ferner erschienen die Musikalben Hardbass Wadowice und 2138, deren Lieder unter anderem Aussagen Johannes Pauls II. oder mit ihm verbundener Personen als wiederkehrendes Motiv verwenden[11].

In zwei von Amateuren entwickelten Plattformspielen mit dem Titel Wolyn Assault übernimmt der Spieler die Rolle des Papstes und muss eine Mission in Wolhynien erfüllen[17].

Im Spiel The Medium des Krakauer Entwicklerstudios Bloober Team konnte an einem Ort die Aufschrift „Bestia z Wadowic“ gefunden werden. Nachdem Spieler sie entdeckt und Medien darüber berichtet hatten, wurde sie entfernt.[18][19]

Es existierte außerdem ein Computervirus namens Watykańczyk, der nach seiner Ausführung unter anderem Memes mit Bezug zu Johannes Paul II. auf dem Desktop anzeigte und Barka abspielte[11].

Geschichte

Die ersten Cenzopapa-Memes erschienen um 2009 auf polnischen Imageboards[3.6][20]. Sie waren zunächst eine Form des Internettrollings, deren Ziel ausschließlich darin bestand, den Empfänger zu schockieren oder zu empören. Da Johannes Paul II. von einem großen Teil der polnischen Bevölkerung kultisch verehrt wurde, stellte seine Person für trollende Internetnutzer ein besonders geeignetes Ziel dar[21][22][3.7]. Zusammen mit der Comedyserie Kapitan Bomba gelten Cenzopapa-Memes als polnische Beispiele für Schockhumor, eine Form der Komik, bei der Witze darauf abzielen, beim Publikum einen Schock auszulösen[23].

Ursprünglich bezeichnete Cenzopapa pornografisches Material, bei dem das Gesicht Johannes Pauls II. intime Körperbereiche oder die Gesichter von Darstellern verdeckte[20]. Mit der Zeit wurde die Bezeichnung auf alle mit dem Papst verbundenen Memes ausgeweitet, während deren Inhalte weniger drastisch wurden[6.2][20]. Einige Materialien trugen das Logo des polnischen Portals Wykop.pl. Tatsächlich stammten sie jedoch nicht von Nutzern dieses Portals, sondern von Internetnutzern polnischer Imageboards, die mit Wykop.pl im Konflikt standen[3.2].

Gründe für die Entstehung von Cenzopapa

Nach Ansicht der Internetkulturforscher Marcin Garbowski und Maciej Kapek entstehen Cenzopapa-Memes als Reaktion auf den Kult um Johannes Paul II. in Polen und die übermäßige Verehrung des Papstes[24][6.4]. Weitere Motive seien die Provokation älterer Menschen oder von Personen, die empfindlicher auf blasphemische Inhalte reagierten, sowie jugendliche Rebellion[24]. Cenzopapa-Memes, in denen Johannes Paul II. als Pädophiler dargestellt wird, werden als Reaktion auf Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche und deren Vertuschung durch kirchliche Würdenträger interpretiert[6.1].

Die Popularität der Uhrzeit 21:37 ist vermutlich auf die intensive Berichterstattung über die letzten Lebenstage Johannes Pauls II. zurückzuführen. Journalisten, die sich im Vatikan befanden, informierten die polnische Öffentlichkeit laufend über den Gesundheitszustand und den Sterbeprozess des Papstes[9].

Reaktionen der Internetnutzer

Ein Teil der Cenzopapa-Memes wird von Nutzern gemeldet und von Moderatoren der Internetportale entfernt. Die zwischen 2012 und 2013 bestehende Facebook-Seite Jan Paweł Drugi zajebał mi szlugi („Johannes Paul der Zweite hat mir die Zigaretten geklaut“) wurde von der Plattformverwaltung mehrfach gesperrt[3.8].

Kontroversen löste 2016 die Einrichtung einer Facebook-Veranstaltung mit dem Titel Mistrzostwa Polski w szkalowaniu papieża („Polnische Meisterschaft im Beschimpfen des Papstes“) aus. Die Veranstaltung wurde für den 2. April 2017 um 21:37 Uhr angesetzt[25]. Das von Ryszard Nowak geleitete Ogólnopolski Komitet Obrony przed Sektami i Przemocą („Polnisches Komitee zur Verteidigung vor Sekten und Gewalt“) erstattete beim Generalstaatsanwalt Anzeige wegen Beleidigung Johannes Pauls II.[26]

Die Anzeige wurde an die Staatsanwaltschaft Warschau-Mokotów weitergeleitet, die keinen Gesetzesverstoß feststellte. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatten die Internetnutzer den guten Ruf Johannes Pauls II. nicht verletzt, da „nur eine lebende Person beleidigt werden kann“[27][25].

Ein Teil der Internetnutzer feierte 2017 die Aufführung des Theaterstücks Klątwa des kroatischen Regisseurs Oliver Frljić und betrachtete sie als Einzug der Cenzopapa in die Hochkultur[3.9].

Es gab Versuche, englischsprachige Cenzopapa-Memes zu schaffen; die entstandenen Memes wurden jedoch nicht populär[3.9].

Cenzopapa in der Populärkultur

Als Cenzopapa gilt auch der Name Jan Paweł Adamczewski, der Hauptfigur der Comedyserie 1670. Jan Paweł Adamczewski wird als stereotypischer polnischer Adeliger dargestellt, der danach strebt, „der berühmteste Jan Paweł der Geschichte Polens“ zu werden[23].

Literatur

  • Agnieszka Brzezińska: Antychrześcijański dyskurs w kulturze: mechanizmy dyskryminacyjne, uprzedzenia, stereotypy. Analiza porównawcza wybranych państw europejskich (= O wolność wyznawania religii we współczesnym świecie. Przeciwdziałanie przyczynom dyskryminacji i pomoc prześladowanym na przykładzie chrześcijan). Instytut Wymiaru Sprawiedliwości, Warschau 2019 (polnisch, gov.pl [PDF; abgerufen am 15. Juni 2022]).
  • Marcin Garbowski: Hejterstwo. Nowa praktyka kulturowa? Geneza, przypadki, diagnozy. Hrsg.: Julia Dynkowska; Natalia Lemann; Michał Wróblewski; Anna Zatora. Wydawnictwo Uniwersytetu Łódzkiego, Łódź 2017, ISBN 978-83-8088-665-0, Szkodniki czy „partyzanci“ cyberprzestrzeni? Próba typologizacji trolli internetowych (polnisch, lodz.pl [PDF; abgerufen am 15. Juni 2022]).
  • Magdalena Kamińska: Memosfera. Wprowadzenie do cyberkulturoznawstwa. Wydawnictwo Galerii Miejskiej Arsenał w Poznaniu, Poznań 2017, ISBN 978-83-61886-82-2, A co tu się odjaniepawliło? Postać papieża Jana Pawła II jako obiekt netlorowej wytwórczości w polskim internecie (polnisch).
  • Maciej Kapek: „Jan Paweł II wielkim Polakiem był“. Mit papieski i jego dekonstrukcja w świadomości Polaków po roku 2005. Fenomeny. Literatura, kultura, sztuka i media. 2022 (polnisch, academia.edu).
  • Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
Commons: Cenzopapa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kto i dlaczego śpiewa BARKĘ - ulubioną pieśń Jana Pawła II? In: Polskie Radio. Abgerufen am 12. August 2026 (polnisch).
  2. a b Bogna Białecka: Pyrkon z dzieckiem. Od cosplayu po „Barkę“ – co widać na wielkim święcie fantastyki? In: Aleteia Polska. 25. Juni 2026, abgerufen am 12. August 2026 (polnisch).
  3. Magdalena Kamińska: Memosfera. Wprowadzenie do cyberkulturoznawstwa. Wydawnictwo Galerii Miejskiej Arsenał w Poznaniu, Poznań 2017, ISBN 978-83-61886-82-2, A co tu się odjaniepawliło? Postać papieża Jana Pawła II jako obiekt netlorowej wytwórczości w polskim internecie (polnisch).
    1. S. 61
    2. a b c S. 64
    3. S. 65-66
    4. a b S. 62
    5. S. 63
    6. S. 66
    7. S. 71
    8. S. 65
    9. a b S. 73
  4. a b Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 133 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  5. a b c Agnieszka Brzezińska: Antychrześcijański dyskurs w kulturze: mechanizmy dyskryminacyjne, uprzedzenia, stereotypy. Analiza porównawcza wybranych państw europejskich (= O wolność wyznawania religii we współczesnym świecie. Przeciwdziałanie przyczynom dyskryminacji i pomoc prześladowanym na przykładzie chrześcijan). Instytut Wymiaru Sprawiedliwości, Warschau 2019, S. 12 (polnisch, gov.pl [PDF; abgerufen am 15. Juni 2022]).
  6. Maciej Kapek: „Jan Paweł II wielkim Polakiem był“. Mit papieski i jego dekonstrukcja w świadomości Polaków po roku 2005. Fenomeny. Literatura, kultura, sztuka i media. 2022, S. 698 (polnisch, academia.edu).
    1. a b S. 700
    2. a b c d S. 698
    3. a b c d S. 699
    4. S. 697
  7. Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 128, 131 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  8. Anna Grąbczewska; Marek Grąbczewski: Kremówki, krew i memy – setne urodziny Jana Pawła II w sztuce. In: Klub Jagielloński. 2. Mai 2021, abgerufen am 20. September 2022 (polnisch).
  9. a b Memy z Papieżem. Dlaczego Jan Paweł II stał się obiektem żartów? In: nowemedium.pl. Abgerufen am 15. Juni 2022 (polnisch).
  10. Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 135–136 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  11. a b c d Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 138–139 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  12. Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 130 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  13. Jan Głowacki: Upadek autorytetu w społeczeństwie ponowoczesnym. Studium przypadku Jana Pawła II. In: Młodzi o Polityce. 26. September 2022, abgerufen am 12. August 2026 (polnisch).
  14. Odjaniepawlanie. „Barka“, 2137 i memy z papieżem. In: Tygodnik Powszechny. 14. November 2022, abgerufen am 11. Dezember 2023 (polnisch).
  15. a b odjaniepawlać/odjaniepawlić (się). In: Słownik języka polskiego PWN. Abgerufen am 15. Juni 2022 (polnisch).
  16. Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 132 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  17. Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 134 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  18. Michał Duszczyk: Gra studia dofinansowanego przez resort kultury obraża papieża? „Bestia z Wadowic“. In: rp.pl. 2. Februar 2021, abgerufen am 1. April 2023 (polnisch).
  19. Bogumił Stroch: Napisy „bestia z Wadowic“ i „xxxxx xxx“ znikną z hitowej gry komputerowej po protestach mieszkańców Wadowic. Zobaczcie zdjęcia. In: gazetakrakowska.pl. 11. Februar 2021, abgerufen am 1. April 2023 (polnisch).
  20. a b c Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 131 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  21. Błażej Charzyński: Skąd wzięły się memy z papieżem – czy Ojciec Święty stał się ofiarą własnego kultu? In: Scroll. 20. Oktober 2021, abgerufen am 24. Oktober 2022 (polnisch).
  22. Paweł Homel: Cenzopapa – humorystyczny przejaw kontrkultury w polskiej cyberprzestrzeni. Jak ukomiczniono wizerunek Jana Pawła II? In: radykalnyslon.org. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2022; abgerufen am 24. Oktober 2022 (polnisch).
  23. a b Kamil Fejfer: Jednych „1670“ śmieszy, innych drażni, mnie nudzi. A naukowcy wciąż nie są pewni, czym jest poczucie humoru. In: Gazeta Wyborcza. 16. Februar 2024, abgerufen am 18. Februar 2024 (polnisch).
  24. a b Marcin Garbowski: Hejterstwo. Nowa praktyka kulturowa? Geneza, przypadki, diagnozy. Hrsg.: Julia Dynkowska; Natalia Lemann; Michał Wróblewski; Anna Zatora. Wydawnictwo Uniwersytetu Łódzkiego, Łódź 2017, ISBN 978-83-8088-665-0, Szkodniki czy „partyzanci“ cyberprzestrzeni? Próba typologizacji trolli internetowych, S. 71 (polnisch, lodz.pl [PDF; abgerufen am 15. Juni 2022]).
  25. a b Łukasz Korzeniowski: Dusza moja czuje się tutaj jak w domu. Muzeum Miejskie w Wadowicach, Wadowice 2019, ISBN 978-83-933464-5-5, Karol. Papież, który stał się memem. Kontrkult papieski, czyli postać Jana Pawła II w kulturze internetu, S. 136–137 (polnisch, wadowice.pl [PDF]).
  26. „Mistrzostwa Polski w szkalowaniu papieża“ – skandaliczne wydarzenie na Facebooku. In: wPolityce.pl. 8. Oktober 2016, abgerufen am 17. Juni 2022 (polnisch).
  27. Nie będzie kary za „mistrzostwa Polski“ w szkalowaniu Jana Pawła II. In: Do Rzeczy. 13. Dezember 2016, abgerufen am 17. Juni 2022 (polnisch).

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