Die Alpha School ist eine Privatschule in Austin in Texas.
| Alpha School | |
|---|---|
| Gründung | 2014 |
| Bundesstaat | Texas |
| Staat | Vereinigte Staaten |
| Koordinaten | 30° 15′ 47″ N, 97° 47′ 6″ W |
| Website | alpha.school/austin |
Die Alpha School ist eine Privatschule in Austin in Texas.
Gegründet wurde die Schule 2014 von MacKenzie Price, einer Stanford-Absolventin mit einem Bachelor-Abschluss in Psychologie[1] und dem Privatmann Brian Holtz, der der neuen Schule sein Haus zur Verfügung stellte.[2][3] Mitbegründer der Schule ist Joe Liemandt (* um 1967/1968), ein Technologie-Milliardär, Betreiber von Trilogy Software und der Private-Equity-Gesellschaft ESW Capital.[4]
Die Alpha School ist eine pK-12-Schule,[5] d. h. eine Schule, in der die Kinder und Jugendlichen vom Kindergarten bis zur 12. Klasse unterrichtet werden und das High School Diploma erwerben können.
Die Schule verfolgt ein „2-Stunden“-Lernmodell, bei dem die Schüler und Schülerinnen zwei Stunden selbständig in der Klasse lernen und danach vier Stunden lang ihren eigenen Interessen nachgehen können. Die Lerninhalte werden mithilfe von KI-gestützten Systemen vermittelt. Die Schule erhofft sich dadurch den Lernenden eine individuelle Betreuung zu ermöglichen. Lehrpersonen gibt es nicht, sondern stattdessen sogenannte „Guides“, also Lernbegleiter. Es gibt weder Schulbücher noch Hausaufgaben. Die Inhalte sollen sich an allgemeinen Lehrplänen orientieren.[6] Nach Recherchen von CNN ist kein Post-Graduate- oder Pädagogik-Abschluss erforderlich, um sich als Guide zu qualifizieren, ein beliebiger Bachelor-Abschluss ist ausreichend.[4]
Das Schulgeld beträgt je nach Standort der Schule zwischen $10,000 bis $75,000 Dollar pro Jahr.[4]
Die Lernenden der Alpha School erhalten von einer KI automatisierte Multiple-Choice-Aufgaben, die zum Teil unklar formuliert sind oder deren Antwortmöglichkeiten keinen Sinn ergeben sollen. Es sollen aber auch frei erfundene Inhalte vorkommen, die durch Halluzinationen der KI entstehen. Die fehleranfälligen Aufgaben sollen ebenfalls dazu führen, dass der zweistündige Unterricht häufig länger dauert. Die Qualitätskontrolle wird ebenfalls automatisiert durch KI durchgeführt. Der Prompt soll aber nicht geeignet sein, eine hinreichende Qualitätskontrolle zu vollziehen.[7]
Die Schule steht außerdem in der Kritik, das soziale Verhalten ihrer Schüler und Schülerinnen „tracken“ zu wollen. Dabei nutze die Schule eine App namens Bark, die häufig von Eltern verwendet wird, um die Onlineaktivitäten ihrer Kinder zu überwachen.
Victor Lee, Associated Professor an der Stanford University’s Graduate School of Education[8], bemängelt, dass Alpha bisher jede unabhängige Evaluierung und Prüfung des Schulkonzepts verweigert habe.[4]
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